LTTA Events

Learning Through The Arts

14.03.2016 und 18.03.2016

Dauer und Wandel

Wenn Kin­der ei­ne Zeit­rei­se ma­chen und selbst zum Kunst­werk wer­den, dann hat­te die Klas­se 1c wie­der Un­ter­richt bei ei­ner LT­TA Leh­re­rin.

 

Die Re­gis­seu­rin Ve­ra Hupfau­er ge­stal­te­te ei­ne Un­ter­richts­ein­heit zum The­ma „Dau­er und Wan­del“. Ein an­spruchs­vol­les Su­jet, die Ar­beit mit his­to­ri­schen Quel­len, wur­de für die Kin­der er­leb­nis­be­tont und spie­le­risch auf­be­rei­tet.

 

Wir be­ga­ben uns auf ei­ne Zeit­rei­se be­gin­nend in der Ge­gen­wart mit kur­zen Sze­nen, die Spie­le auf dem Pau­sen­hof und auf Ge­burts­tags­fei­ern dar­stell­ten. In der Ver­gan­gen­heit in Flan­dern im 16. Jahr­hun­dert lan­de­ten wir, als wir das Ge­mäl­de „Kin­der­spie­le“ von Pe­ter Breu­gel be­trach­te­ten.

Die 1c er­weck­te das Ge­se­he­ne zum Le­ben und spiel­te in klei­ne­ren Grup­pen Sze­nen auf dem Bild nach. Auf das Zei­chen „free­ze“ er­starr­ten die klei­nen Schau­spie­ler in ih­rer Be­we­gung und wur­den so zu ih­rem ei­ge­nen „Kunst­werk“.

Bei ih­rem zwei­ten Be­such un­ter­such­te Frau Hupfau­er mit den Kin­dern wei­te­re ge­schicht­li­che Quel­len. Die Schü­ler durf­ten sich ei­ne aus­wäh­len und konn­ten auch die­ses Mal die Ver­gan­gen­heit mit ei­ner Zeit­ma­schi­ne wie­der auf­le­ben las­sen.

In drei Un­ter­richts­stun­den über­brück­ten die Kin­der ei­nen Zeit­raum von ca. 450 Jah­ren. Sie ent­deck­ten, dass sich man­che Spie­le in so vie­len Jah­ren kaum ver­än­der­ten. Man­che hin­ge­gen ver­schwan­den, neue ka­men da­zu. Sie lern­ten ver­schie­de­ne ge­schicht­li­che Quel­len ken­nen und spür­ten selbst der de­tek­ti­vi­schen Ar­beit von His­to­ri­kern nach. Ganz ne­ben­bei er­hiel­ten die Schü­ler ei­nen Mi­ni­schau­spiel­kurs und hat­ten sehr viel Spaß beim Ler­nen.

El­ke Ple­ger